Landmetzgerei, Partyservice und Landbierbrauerei Markus Hanten

                                                            

 

Jetzt ist Grillzeit: Bauer Hanten gibt Tipps

20.04.2018

Welches Fleisch muss wie gegrillt werden?

 

Viele Hildener haben es bestimmt schon getan. Andere freuen sich darauf, dass sie endlich angrillen können. In der Frühjahrssaison holen sie ihre Grills aus den Garagen, um saftiges Fleisch nach klassischer Art zu rösten und es in geselliger Runde mit Familie und Freunden zu genießen. Doch obacht: Es reicht nicht, das Steak oder Kotelett einfach auf den Grillrost zu legen und abzuwarten, bis es heiß und knusprig ist. Wer den vollen Geschmack auskosten will, sollte einige wichtige Punkte beachten. Bauer Hanten, der Metzger und Experte für hochwertiges Fleisch, gibt dazu ein paar wertvolle Tipps:

Grillfleisch – die richtige Würze und Hitze macht den Unterschied

 

  • „Nicht jedes Stück Fleisch ist für den Grill geeignet“, sagt Markus Hanten. „Man sollte vornehmlich Teilstücke nehmen. Der Nacken vom Rind eignet sich beispielsweise überhaupt nicht.“ Er empfiehlt dagegen die Filets und Steaks von der Hüfte.
  • Rindfleisch sollte kurz vor dem Grillen nicht gesalzen werden, da ihm sonst Wasser entzogen wird. Lediglich mit Pfeffer und Kräutern kann es gewürzt werden. 
  • „Je nachdem, ob es Medium oder durchgebraten sein soll – kurz vor dem gewünschten Garpunkt sollte das Rindfleisch in Alufolie gewickelt werden“, sagt Bauer Hanten. „Dann kann es auch gesalzen werden und sollte zehn Minuten ruhen.“ 
  • Alternativ kann das Rindfleisch mindestens acht Stunden oder einen ganzen Tag vor dem Grillen gesalzen werden. Denn in der Zeit saugt das Fleisch das Wasser wieder auf.
  • Schweinefleisch hat einen relativ hohen Fettanteil – und das erleichtert das Grillen. Denn das Fett verflüssigt sich und verbindet sich dabei mit den Gewürzen und Aromen. Es sollte daher bei sehr hoher Hitze gut durchgebraten werden.
  • Geflügelfleisch ist dagegen sehr mager und kann beim Grillen schnell trocken werden. Da es roh auch nicht gegessen werden sollte, muss der Grillmeister also ständig aufmerksam bleiben und den richtigen Moment abpassen. Mit Marinade oder Öl lässt sich das zu schnelle Austrocknen vermeiden.
  • Grundsätzlich empfiehlt es sich, zwei Hitzezonen auf dem Grill einzurichten. Auf der ganz heißen Seite kann beispielsweise das fettigere Schweinefleisch, auf der mittleren Hitze ist das magere Geflügelfleisch besser aufgehoben.

  

Grillen mit Deckel – geräuchertes Fleisch ist „der Hit“

 

Diese Tipps eignen sich für den klassischen Rostkohlegrill. Doch moderne Griller benutzen einen verschließbaren Grill. Unter der Haube kann das Fleisch „entspannt“ vor sich hingaren. 
„Am besten zunächst das Fleisch bei hoher Hitze scharf angrillen“, sagt Markus Hanten. „Danach den Deckel schließen, die Belüftung auf 80 bis 100 Grad einstellen und abwarten.“ Zum Schluss wird Räuchermehl über der Kohle verstreut. Dieser „Smoker“ erzeugt den markanten rauchigen Geschmack. 
„Man kann aber auch das Fleisch über viele Stunden hinweg sanft garen lassen“, sagt Markus Hanten. Das muss dann zwar zeitlich gut geplant und abgestimmt werden – „aber dann werden auch große Stücke wunderbar weich“, weiß der Experte. „Das ist der Hit auf jeder Grillparty.“

Auch Bauer Hanten in Hilden ist bestens für die Grillsaison gerüstet. Auf seinem Hof in der Beckersheide hat der Landmetzger alle Fleischsorten im Angebot. Die Tiere stammen aus artgerechter Haltung vom Thönis Natur Verbund. „Wir können auch Spieße oder Hacksteaks zubereiten – wie es der Kunde gerne hätte“, sagt Markus Hanten. 


Quelle: www.anzeiger24.de